25.05.2019  |    Hinterlasse ein Kommentar

Die SVP toleriert Altersdiskriminierung nicht

Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Alters ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Betroffen davon sind Frauen und Männer. Leider gibt es Firmeninhaber, die dazu übergegangen sind, mit einem computerisierten Ausscheidungssystem bereits 50-jährige zum Vornherein auszuschliessen. Mit diesem Vorgehen werden ältere Bewerber vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen, obwohl sie beste Qualifikationen vorweisen können. Dieses verwerfliche Auswahlverfahren wird insbesondere bei Banken und der Grossindustrie angewendet. Manche Banken sind auch nicht mehr gewillt, älteren Menschen Kredite zu gewähren, obwohl ein Gegenwert in Form von Grundstücken oder Immobilien vorhanden ist. Dies ist eine schädliche und menschenverachtende Entwicklung, die nicht tolerierbar ist.

Gemäss Presseberichten will der Bundesrat Massnahmen ergreifen, um Personen über 50 Jahre, die ihre Arbeitsstelle verlieren, finanziell und beratend zu unterstützen. Dafür werden mehrere Millionen Franken in Aussicht gestellt. Im Weiteren will man Arbeitslose im Alter von 60 Jahren und mehr mit einer Überbrückungsrente unterstützen. Ob die vorgesehenen Massnahmen die sehr viel Geld kosten zum Ziel führen,  ist mehr als fraglich, da das eigentliche Problem – die nach wie vor kaum nachlassende Einwanderungswelle in unseren Arbeitsmarkt – nicht verhindert wird. Dank der geplanten Massnahmen ist vielmehr zu befürchten, dass dadurch ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch vermehrt entlassen werden, um Einsparungen zu generieren. Diese werden dann durch junge und billigere Arbeitskräfte – vielfach aus dem Ausland – ersetzt. Die Politik hat zusammen mit den Arbeitgeberverbänden dafür zu sorgen, dass die älteren Arbeitnehmer bis zum Pensionsalter im Arbeitsmarkt verbleiben können. Die betroffenen Menschen wollen arbeiten und nicht mit Almosen getröstet und abgeschoben werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um diesem schändlichen Tun entgegen wirken zu können. Eine davon ist die Annahme der SVP-Begrenzungsinitiative, die demnächst dem Volk zur Abstimmung vorgelegt wird.

Josef Baltermi, Vize-Präsident SVP Albula, aus Zorten

 

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